Zu Besuch bei unseren Kameraden des Vétérans Opex in Metz / Frankreich

Am 16.06.2017 folgte eine Delegation der Combat Veteranen der Einladung unseres französischen Veteranen Partnervereins (Vétérans Opex) um an deren Vereinsversammlung und einer Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

 

Die Fahrt ging in die Nähe von Metz in Frankreich. Dort angekommen, wurden wir sehr herzlich empfangen und es wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Den französischen Ehrenmitgliedern des Combat Veteran e.V. wurde der CV Patch übergeben, welchen sie dann auch offen an ihren feierlichen Anzügen trugen. Vorort wurden außerdem zwei Kameraden des CV zu Ehrenmitgliedern der Vétérans Opex ernannt. Somit sind nun bereits 5 Combat Veteranen Ehrenmitglieder bei den Vétérans Opex. Dies zeigt, dass die Verbundenheit beider Vereine auch wirklich gelebt wird.

 

Nach dem Mittagessen folgte ein Besuch der Festung Fort-de-Verny. Die Festung wurde 1904 gebaut um deutsches Gebiet im ersten Weltkrieg gegen die Franzosen zu verteidigen. Man hat also auch die Geschichte nicht vernachlässigt. Danach folgte die Vereinsversammlung der Vétérans Opex, an der wir als Ehrenmitglieder teilnahmen. Der Abend klang nach einem gemütlichen Essen am Grill und sehr guten Gesprächen aus (bei manchen erst in den frühen Morgenstunden). Die Übernachtung erfolgte, gemeinsam mit den Kameraden der Vétéran Opex, im Gemeindehaus.

 

Nach dem gemütlichen Frühstück mit gutem französischen Kaffee, begannen wir gemeinsam die Vorbereitung der Zeremonie zum Gedenktag anlässlich des Aufrufs zum Widerstand gegen die deutschen Aggressoren von Charles de Gaulle. Der Bürgermeister der

Stadt hielt dabei eine Rede und betonte in dieser, wie gut und beispielhaft es ist, dass die neue Generation internationaler Veteranen gemeinsam ihren Toten gedenkt. Nach dem Gedenken luden die Veteran Opex zum Umtrunk mit geladenen Gästen. Auch hier führten wir sehr gute Gespräche.

 

Gegen Nachmittag verlegten wir wieder Richtung Heimat.

 

Es war ein Treffen der Herzlichkeit und auch der Gegensätze und hat uns einmal mehr gezeigt, dass der CV, in Bezug auf internationale Verbindungen, auf dem richtigen Weg ist.

 

Die Verbindung zu unseren französischen Kameraden bringt beide Vereine weiter.

 

Ein Wiedersehen mit den Vétérans Opex folgt am 09.09.2017 an dem es gemeinsam zur Gedenkveranstaltung zum Nato Memorial geht.


Die Combat-Veteranen auf Großer Fahrt

Am Freitag den 28.07.2017 ging es für 5 Mitglieder des Combat-Veteran e.V. mit dem Traditionsschiff Wilhelmine, über den Stader Hafen, den Fluss Schwinge hinaus auf die Elbe. Bereits im letzten Jahr wurde diese Unternehmung von den Combat-Veteranen erfolgreich durchgeführt. Dieses Jahr unterstützte uns die Oberst-Schöttler Stiftung bei der Finanzierung für die Elbfahrt großzügig.

 

Nach einer kurzen Einweisung ging es dann an das gemeinsame Segelsetzen und auslaufen. Alle Teilnehmer unterstützten die Crew und nahmen unterschiedliche Aufgaben an Bord war. Wir erreichten erst Richtung Hamburg den Lüheanlieger und dann nach der „Wende“ stromabwärts Krautsand. Dort angekommen wurden die Segel eingeholt, das Schiff festgemacht und der Grill angemacht. Alle waren von der frischen Luft und der Arbeit an Bord sichtlich erschöpft und müde, aber trotzdem sehr zufrieden. Nach einer kurzen Nacht unter Deck in den Kojen, begann der Samstag mit einem gemeinsamen großen Frühstück. Von Kautsand wurde noch etwas weiter stromabwärts gesegelt. Dabei wurden Seehunde gesehen, geangelt, das Steuer übernommen, gelacht, geschlafen und viele gute Gespräche geführt. Alle Teilnehmer hatten neben den Aufgaben an Bord auch viel Zeit für sich.

 

Der Combat-Veteran e.V. möchte sich herzlich bei der Oberst-Schöttler Stiftung für die Finanzierung bedanken. Auch bei der gesamten Crew der Wilhelmine, die diese Ausfahrt mal wieder zu einem erfolgreichen Ereignis hat werden lassen.

 

Wir hoffen 2018 wieder an Bord sein zu dürfen.


Die Combat- Veteranen zu Gast bei den Harley Days in Hamburg

Der Combat-Veteran e.V. haben zum 1. mal mit einem eigenen Stand in der Öffentlichkeit Präsenz gezeigt. Wir haben an unserem Stand von Freitagmittag bis einschließlich Sonntag 18:00 durchgehend Gespräche gehabt. Viele Besucher waren verwundert warum „Wir“ nur so klein auftreten, denn unser Thema wäre wichtig und müsse noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.

In den Gesprächen wurden viele persönliche Schicksale erzählt, Verbindungen zu eigenen Einsatzerfahrungen hergestellt, Dank an die geleistete Einsätze ausgesprochen und sehr oft gefragt, „was können wir als Gesellschaft für euch Veteranen tun?“.

 

Es waren interessanterweise viele aktive Soldaten mit ihren Familien an unserem Stand, vom Brigadegeneral, Offiziere aus dem BMVg (Berlin), Offiziere aus Köln, Veteranen befreundeter NATO- Partner (z.B. Holländer und US-Veteranen) bis zum Reservisten der auch in der ehemaligen DDR als NVA Soldat gedient hat.

Alle hatten dieselbe Verbindung, ihre Harley-Davidson, mit der sie nach Hamburg gekommen waren.

Aber auch ungediente/ Zivilisten waren an unserem Stand sehr interessiert und zeigten sich in den Gesprächen sehr interessiert. Gerade von ihnen, bekamen wir großzügige Spenden in unsere Spendendose.

 

Die Combat-Veteranen möchten sich bei Harley Davidson Germany dafür bedanken, dass wir uns auf den Harley Days präsentieren durften. Wir bedanken uns auch für die Übernahme der Kosten für das Zelt und den Strom. Ohne die Unterstützung wäre es uns nicht möglich gewesen, als noch junger Verein, auf den Harley Days Flagge zu zeigen.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch Björn von Harley Breitenfelde, der durch die Leihgabe seiner Harley Davidson WLA (original) an unseren Stand, uns einen Zuschauermagnet ermöglichte. Sowie der Firma Atlantik-Öl die uns freundlicherweise mit Messeausrüstung ausgerüstet hat.

Alleine dadurch wurden Anknüpfpunkte zwischen dem Motorrad Harley Davidson und dem Veteranen der Bundeswehr in den vielen Gesprächen gefunden.


9. Memorialrun 2017 in Berlin

Am 27.05.2017 fand zum 9. Mal der Memorialrun in Berlin statt. Der Einladung der Recondo Vets sind in diesem Jahr besonders viele Veteranen aus dem Ausland gefolgt. Vertreten waren unter anderem Veteranen aus Schweden, Frankreich, Holland, Polen, Dänemark und England. Wir, der Combat-Veteran e.V. sind wieder gerne dabei gewesen, um gemeinsam der gefallenen Kameraden zu gedenken. Der Memorialrun ist für uns inzwischen eine gelebte Form der Tradition, um am Ehrenmal der Bundeswehr, würdevoll und gemeinsam zu Gedenken.

Aus der anfänglich kleinen Veranstaltung, ist heute die größte Veteranenveranstaltung Deutschlands entstanden, auf der sich deutsche Bundeswehrveteranen mit internationalen Veteranen gemeinsam treffen.

 

Das Org.-Team Combat-Veteran organisierte im Vorfeld für unsere Teilnehmer den Kranz, die Unterbringung auf dem Festgelände, die Absprachen mit den franz. Kameraden der OPEX, sowie die Coin-Übergabe der neuen Mitglieder sowie Ehrenmitglieder. Der Zugführer unserer Kradgruppe stellte die Koordinierung für unsere Motorradfahrer sicher, damit für den Run durch die Berliner City (35 km) alles glatt ablief.

 

Einen herzlichen Dank auch für die Spendenaktion "Fallschirmjäger helfen gern". Diese und weitere Spenden brachten über 280,- € in unsere Vereinskasse.

 

Die Berliner City war durch das Pokalendspiel und dem deutschen Kirchentag besonders mit vielen Menschen gefüllt, die dem Motorradkorso zuwinkten, zuriefen, sowie Fotos und Videos machten. Die Polizei lobte außerordentlich die konzentrierte und ruhige Fahrweise aller Motorradfahrer des Korsos.

 

Wir möchten uns bei den Recondo Vets für die Gastfreundschaft und für die vielen Mühen die sie mit dem organisieren der Veranstaltung haben, bedanken. Der Memorialrun 2017 war wieder eine hervorragende Veranstaltung, um gemeinsam zu gedenken.

 

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf 2018.

 

Quelle Bilder: Antje (Recondo Vets)


Mitgliederversammlung des Combat Veteran e.V.

 

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 22.04.2017 in Duderstadt, trafen sich unsere Mitglieder, unser Vorstand sowie einige Gäste.
Das Vorauskommando reiste bereits am Freitag 21.04.2017 an, um alles für die Mitgliederversammlung vorzubereiten. An dieser Stelle ein besonderer Dank an das Org.Team welches somit für den reibungslosen Ablauf sorgte.
Nach der Begrüßung durch unseren Vorstandsvorsitzenden begannen wir mit den 2 Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen: „Politische Ausrichtung des Combat Veteran e.V.“ sowie „Dresscode/ Anzugsordnung des Combat Veteran e.V.“ auseinandersetzten.
Die Mitgliederversammlung wurde durch unseren Vorstand vorbereitet und durchgeführt. Nach dem obligatorischen Prozedere hatten alle anwesenden Mitglieder die Möglichkeit, Wünsche und Kritik gegenüber dem Vorstand zu äußern. Besonders positiv ist dabei aufgefallen, dass unsere Zugführer ihre konstruktive Kritik sachlich und gut vorbereitet an unseren Vorstand brachten. Dieser nahm Stellung dazu und versprach, die Themen in die nächsten Besprechungen aufzunehmen. Als Beispiel dazu wurde der Online-Shop genannt. Noch immer gibt es Schwierigkeiten in der Angebotspalette und Zuverlässigkeit im Versand. Hier will unser Vorstand mit Hochdruck an einer Verbesserung arbeiten. In den Kaffeepausen wurden viele kleine „Kampfgespräche“ untereinander geführt, die nicht nur die Kameradschaft stärkten, sondern auch zum Informationsaustausch genutzt wurden.
Erstmals führte unsere IT, über das Internet eine Live-Schaltung durch. So konnten in einem Erstversuch, 2 Mitglieder des Combat Veteran e.V.  online der Versammlung beiwohnen und Kommentare abgeben.
Für die Zukunft wollen wir diese Möglichkeit weiter ausbauen.

In der gemeinsamen Mittagspause wurde zusammen gegessen und viel gesprochen.
Anwesende Lotsen konnten den einen oder anderen Tipp in Bezug auf laufende WDB- Verfahren geben.

Nachmittags wurde weiter über vieles gesprochen und diskutiert. Höhepunkt war dann aber auch die Auswertung und Vorstellung der 2 Arbeitsgruppen.
Abschließend wurden unsere Mitglieder Frau Ina Engelmann und Herr Frank Raeder für ihr außergewöhnliches Engagement und Ihre Verdienste für den Verein ausgezeichnet. Im Rahmen dessen überreichte der Vorsitzende  als Dankeschön ein kleines Präsent.
Der Vorstand freute sich die Mitgliederversammlung informieren zu können, dass er durch die Stellung des Ersatzmitgliedes Herrn Andreas Winkel nun wieder vollständig besetzt  ist.
Besonders möchten wir uns bei denen bedanken, die eine lange Fahrt auf sich genommen haben, um zu dieser Mitgliederversammlung zu erscheinen. Ebenso bedanken wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen aller Mitglieder.


Vortrag beim Familienbetreuungszentrum in Hannover

Am 18.02.2017 hatte Alexander Loher (Mitglied des CV e.V. und Zugführer der Regionalgruppe Deister/ Harz) das Vergnügen und die Ehre den Combat Veteran e.V. , anlässlich einer Veranstaltung des FBZ in Hannover vor Angehörigen von Soldatinnen und Soldaten aktueller Einsätze, vorzustellen. Vor ca. 35 Angehörigen konnte er in einem kurzen Vortrag den CV - seine Entstehung, seine Motive und Ziele, sowie die Arbeit die wir leisten - vorstellen. Neben den Angehörigen war an diesem Tag auch der Disziplinarvorgesetzte des Leiter FBZ, der Leiter des Landeskommandos Niedersachsen anwesend. Aufgrund der positiven Resonanz sind künftig weitere Vorträge angedacht.

 

Einen wesentlichen Beitrag dazu, diesen Vortrag halten zu können, hat die Supporterin der Regionalgruppe Deister/ Harz  Caroline von Boehn geleistet, die hier als Mitglied des Fördervereins des FBZ Hannover die Tür geöffnet hat. 

Bilder © Bundeswehr


Combat-Veteranen zu Gast im BMVg

 

Am 18.01.2017 nahmen Vertreter der Combat Veteranen an der 4. Arbeitsgruppensitzung zur Erarbeitung des Konzepts zur „Betreuung von ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr, die unter Einsatzfolgen leiden“ .

Ziel des Konzepts als sogenanntes Dachdokument ist „die Verbesserung der Hilfe und Fürsorge für die ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr, die physisch oder psychisch an Einsatzfolgen leiden oder einen Einsatzunfall erlitten haben sowie deren Angehörigen“. Dazu wurden in einer ministeriellen Arbeitsgruppe zunächst Handlungsfelder definiert und eine Defizitanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse nun in der vierten Arbeitsgruppensitzung mit Vertretern von Verbänden, Vereinen und anderen Organisationen diskutiert wurden.

Folgende Handlungsfelder wurden definiert:

− Identifikation und Information von ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr, die unter Einsatzfolgen leiden,
− Materielle Unterstützung,
− Medizinische Versorgung,
− Psychosoziale Beratung und Betreuung durch die Bundeswehr,
− Unterstützung durch der Bundeswehr nahestehende Organisationen und Einrichtungen („Netzwerk Hilfe“),
− Koordinierung der Unterstützung und Verantwortlichkeiten.

Im Ergebnis steht die Absicht der Einrichtung einer sogenannten „Zentralen Ansprech- Leit- und Koordinierungsstelle für alle Belange von Bundeswehrangehörigen, die unter Einsatzschäden leiden“. Ziel ist es, damit einen ganzheitlichen Umgang mit den o. g. Handlungsfeldern zu schaffen und die derzeit durch unterschiedliche Regelungen und Einrichtungen gekennzeichnete Unterstützung zusammenzufassen.

Die Combat Veteranen konnten sich insbesondere beim ersten Handlungsfeld einbringen, in dem noch einmal verdeutlicht wurde, wie wichtig die Definition des Veteranenbegriffs als Instrument zur Information und zur Senkung von Hürden für diejenigen, die auf der Suche nach Hilfe sind, ist. Diese Ansicht wurde vom gesamten Gremium geteilt.

Insgesamt macht dieses Arbeitsgruppentreffen Hoffnung. Insbesondere dahingehend, dass durch die gemeinsame Information und Koordination von Hilfe Betroffene schneller erreicht werden. Außerdem scheint der Kampf um den Veteranenbegriff noch nicht verloren.


Neuerscheinung: German Mechanized Infantry on Combat Operations in Afghanistan

Wir möchten auf die Neuerscheinung des Buches "German Mechanized Infantry on Combat Operations in Afghanistan" von Marcel Bohnert und Andy Neumann aufmerksam machen. Erschienen ist es im Miles-Verlag.
Wir bedanken uns für die Widmung im Buch, die wir als außerordentlich empfinden, "Dedicated to the New German Combat Veterans".
 
German Mechanized Infantry on Combat Operations in Afghanistan


Kooperation zwischen der FB Gruppe "Wir helfen Veteranen" und dem Combat Veteran e.V.

Seit dem 01.12.2016 kooperieren der CV e.V. und die Facebook Gruppe „Wir helfen Veteranen“.
Ziel der Zusammenarbeit ist, die unmittelbare Veteranenhilfe auf ein breiteres Fundament zu stellen. Um dies zu erreichen, können sich die Supporter des CV bei der Facebook Gruppe „Wir helfen Veteranen“ engagieren. Außerdem werden die jeweiligen Möglichkeiten Hilfeaktionen zu bewerben, in enger Absprache miteinander genutzt. Dadurch soll die Reichweite solcher Aktionen erhöht und einem größeren Kreis die Möglichkeit zur Beteiligung gegeben werden.

 


Gedenkfeier am Volkstrauertag in Bonn

Am Volkstrauertag fanden sich einige CV Mitglieder des Veteranentreff Köln/ Bonn zum Gedenken an unsere gefallenen Kameraden in Bonn ein, um an der Gedenkfeier am Bonner Nordfriedhof teilzunehmen und eine Gedenkkerze aufzustellen.

In Anwesenheit des Oberbürgermeisters von Bonn, dem Standortältesten (Brigadegeneral), dem Reservistenverband, der Kriegsgräberfürsorge, des Musikkorps der Bundeswehr und anderen namenhaften Organisationen, wurde eine Andacht gehalten.

Nach der Andacht haben der Oberbürgermeister und der Standortälteste uns ihren persönlich Dank, für unseren Einsatz ausgesprochen.

Im Anschluss an die Zeremonie trafen wir uns zum Kaffee und Kuchen bei Christophe Böckling, wo gleich ein Coin-Check ausgelöst wurde.
Auch hier wurden wieder gute Unterhaltungen geführt mit dem Ergebnis, nächstes Jahr erneut an der Veranstaltung im Namen des CV e.V. teilzunehmen, diesmal jedoch offiziell mit einem Kranz.

Vielen Dank an alle, die dieser Veranstaltung beigewohnt haben.
Von Kameraden, für Kameraden


Combat Veteranen Go´s Fishing

Am 05.November 2016 waren die Combat-Veteran zu Gast in Hamburg beim Streetfishing.
Unser Mitglied Gordon Naumann nahm am Streetfishing Hamburg Part3 teil.
Zusammen mit dem Veranstalter Mike Brüggen hatte Gordon die Idee, unter dem Motto
„Angeln verbindet“, die teilnehmenden Angler und somit Teil der Bevölkerung, über das Thema Veteranen und PTBS aufzuklären. Denn wir Veteranen sind in allen Gesellschaftsformen und Schichten wiederzufinden.

 


Angeln steht für Naturverbundenheit, Ruhe und Freiheit! Aber wieso jetzt Streetfishing?
 
Streetfishing ist eine eigene und wie wir festgestellt haben große Szene, welche sich nicht abgrenzen will vom „Typischen Angler“. Diese Szene verbindet die Stadt im Allgemeinen, mit ihrem Hobby. Bei vielen heißt es nach Feierabend eben fix die Rute in die Hand zu nehmen, welche fertig montiert im Kofferraum des Autos liegt und somit zu entspannen.
Dem Veranstalter wurde schnell klar, dass Angeln für Veteranen mit PTBS, einen positiven Aspekt haben kann. Bei der Ausübung des Hobbys werden viele Fertigkeiten unter Beweis gestellt, zu einen die Geduld und zum anderen die Konzentration. Aber auch die nötige Ruhe die jeder dazu braucht! 
Wir haben bei der Veranstaltung viele neue und vor allem nette Menschen kennengelernt. Die für uns größte Überraschung war, dass diese ganze Veranstaltung unter dem Motto Familientreffen stand.
Robert Sedlatzek-Müller und Ralf Braun unterstützten vor Ort diese Veranstaltung. Wir bauten unseren eigenen Stand im Hotel "Panorama Inn" in Hamburg auf. Auf dem ersten Blick ein ungewohntes Bild, überall sah man Angelruten, Bilder von Großen Fischen (Hecht, Zander und Barsche), Köder Neuheiten wurden präsentiert und ausgelegt und dazwischen der Stand der Combat-Veteranen. Im Vorgespräch mit dem Veranstalter des Events Mike Brüggen, haben wir schnell zu einander gefunden. Herr Brüggen verstand auf Anhieb worum es uns geht, obwohl er mit dem Thema Veteranen und Bundeswehr nur wenig Erfahrung hat. Mit so viel Interesse und vor allem Ideen haben wir nicht gerechnet. Es sind Sachen wie Verlinkungen auf der Homepage „www.streetfishing-hamburg.de“besprochen worden, aber auch dass es einen Bericht in der „Blinker“ eine Angelzeitschrift über dieses Event geben wird.

Beim gemütlichen Abendessen, es gab Spätzle mit Puten Geschnetzeltes wurden die ersten Gespräche mit den Teilnehmern geführt. Im Anschluss wurden die Preise für die erfolgreichsten Angler verteil. Für uns war diese Erfahrung besonders, denn es wurde Preise im Wert von fast 20.000 Euro vergeben.

Nach dem Essen hielt Mike Brüggen eine Ansprache und wir erfuhren, dass einige Teilnehmer sogar einen Anfahrtsweg von über 500km auf sich genommen haben, um dabei zu sein.
Dann wurde Robert nach Vorn gebeten und durfte die Combat-Veteranen vor knapp 170 Zuhörern vorstellen. Während seiner Worte war es auffallend ruhig. Robert erzählte über sich und sein Schicksal und warum es die Combat- Veteran gibt. Seine einleitende Worte begann er mit Hinweis, das Angler und Veteranen etwas verbindet, Naturverbundenheit und wenn man den sportlichen Aspekt außer Acht lässt, die Entspannung. Nach seinem Vortrag gab es einen riesigen Applaus, der lange anhielt.
Gordon sagte, genau dieses wollte er erreichen. Er wollte die Verbindung zu den Anglern herstellen, die Thematik Veteranen ansprechen. Und mit diesen Applaus ist die Botschaft angekommen.
Nach dem offiziellen Teil kamen die Combat-Veteranen mit einigen Anglern ins Gespräch und man zeigte uns deutlich die Unterstützung.

Wir bedanken uns recht herzlich für die gelungene Veranstaltung und freuen uns, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.


„NATO Memorial“ in Frethun (Calais)

Herr Willy Breton lud den Verein, in Gründung, am 17.09.2016 zur Teilnahme am „NATO Memorial“ in Frethun (Calais) ein. Diese Einladung nahmen wir gerne an und folgten ihr. Hintergrund dieser Veranstaltung bildet das Gedenken an alle Gefallen Soldaten in NATO Einsätzen, an einem Denkmal, welches innerhalb der NATO einzigartig ist.
Seit 4 Jahren wird bereits, unter Schirmherrschaft der NATO, durch den Denkmalverein NATO Memorial (einem Veteranenverein, der sich unter anderem um den Erhalt des Denkmals kümmert) sowie durch die Teilnahme der Organisation " Flamme des Friedens" und andere Veteranenorganisationen organisiert.
Als Vertreter der Combat Veteran Germany e.V. in Gründung, nahm Herr Christophe Böckling teil, welcher zusammen mit den Veteranen von „Veteran Opex“ (VO) aus Frankreich der Veranstaltung beiwohnte. Dank der internationalen Aufmerksamkeit dieser Veranstaltung, war es möglich, die Fahne des Vereins in Gründung dort einem breiten Publikum zu präsentieren.

Die Gedenkveranstaltung, geprägt von Wind und Regen, dauerte drei Stunden. Die internationale Wirkung dieser Veranstaltung, wurde durch die Anwesenheit von verschiedensten Institutionen aus Politik, Militär, Religionen aus verschiedensten Ländern untermauert. Unter Anderem nahmen Vertreter aus der Ukraine sowie Griechenland und vielen weiteren teil. Geehrt wurde die Gedenkveranstaltung auch durch die Teilnahme des Prinzen von Belgien.

Eines der Höhepunkte der Veranstaltung, bildete die religiöse Weihung sowie die zeremonielle Übergabe einer französischen Veteranentruppenfahne an einen Veteranenverein unter Aufstellung der ca. 30 Fahnenträger. Im Anschluss daran, legten die etwa 40 teilnehmenden Organisationen Kränze zum Gedenken an die Gefallenen ab.

Nach Ende der offiziellen Gedenkveranstaltung, fand für die etwa 200 geladenen Gäste unweit des NATO Memorial ein Empfang statt. Während des Empfangs, wurden Danksagungen ausgesprochen und Ordensverleihungen durchgeführt.
Im Rahmen des Empfangs, wurden einige interessante Gespräche geführt, welche sich zu internationalen Diskussionen entwickelten. Hierdurch war es möglich, für den Combat Veteran Germany e.V. in Gründung, neue Verbindungen zu knüpfen.

Im Anschluss daran, verlegten die Teilnehmer, der Combat Veteran Germany e.V. in Gründung, mit weiteren französischen Veteranenvereinen zu einem Ausklang der geselliger Art der Veranstaltung in ein gemütliches Gasthaus, in welchem ein gemeinsames Mittagessen eingenommen wurde. Während des Essens fanden weitere Gespräche statt, welche an Intensivität zunahmen. Hier wurde von allen Gesprächsparteien übereinstimmend festgestellt, dass international noch vieles für die Veteranen zu verbessern ist. Zwischen den Gesprächen, welche immer unter dem Stern des Gedenkens an die Gefallenen standen, fand auch der obligatorische Coincheck statt.

Zum Abschluss des Abends, luden die befreundeten Mitglieder des VO, die Teilnehmer der Combat Veteran Germany e.V. in Gründung zu einem Abendessen im kleinen Kreis ein.
Dies verdeutlichte erneut die gute Zusammenarbeit des VO mit dem Combat Veteran Germany e.V. in Gründung. Wir danken allen Teilnehmern der Gedenkveranstaltung sowie den „Veterans Opex“ für die erwiesene Kameradschaft.


Unser Vorsitzende zu Gast in den USA

In der vergangenen Woche nutzte unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller seine Dienstreise zum Luftwaffenstützpunkt Holloman (USA) dazu, um vor deutschen Soldaten mehrere Vorträge zu halten. Inhaltlich ging es in seinen Vorträgen darum, als Betroffener selbst, zum Thema PTBS zu sensibilisieren und aufzuklären.
Wichtig war ihm deutlich zu machen, das man an PTBS erkrankten Soldaten, gerade als Vorgesetzte, keine Berührungsängste haben muss.
"Sehen sie, einige von ihnen haben mir vor dem Vortrag zur Begrüßung die Hand gegeben, PTBS ist nicht ansteckend."
Deutlich machte er aber auch, dass die meisten Soldaten gesund aus dem Einsatz kommen und wenn dann doch mal etwas passiert, die Bundeswehr inzwischen Strukturen wie das Psycho-Soziale Netzwerk mit den Lotsen geschaffen hat. Auch das Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz ist mit Abstand das beste Versorgungsgesetz auf NATO - Basis.  Kritik äußerte er über das immer noch fehlende Veteranenkonzept, welches politisch schon lange gefordert wird.
Der Combat Veteran e.V. sitzt als weiterer Verband in der Arbeitsgruppe (BMVg), zum Thema "Veteranenkonzept" und hält an der Umsetzung nach wie vor fest.
Unser Präsident konnte sich ein Gesamtbild davon machen, was es bedeutet, im Ausland seinen Dienst zu leisten, mit allen Vorzügen, aber auch Entbehrungen.
Wir wünschen allen Kameraden, die gemeinsam mit ihren Familien, ihren Dienst im Ausland leisten, viel Soldatenglück!


Ein arbeitsreiches Wochenende für den Vorstand

Dieses Wochenende ist wieder viel passiert, am Freitag traf sich der Stellvertretende Vorsitzende Marco Peschke in Hannover mit dem Mitglied des deutschen Bundestages Wilfried Lorenz, um über die Schaffung eines Veteranenbeauftragten und das Veteranenkonzept zu sprechen. Der Combat Veteran e.V. wurde eingeladen sich aktiv an der Erarbeitung des Veteranenkonzeptes zu beteiligen.
Weitere Themen waren die Versorgung von verwundeten und traumatisierten Soldaten und Veteranen sowie die vorläufige Anerkennung der Wehrdienstbeschädigung bis zum abschließenden Bescheid.

 

Unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller folgte am Sonnabend der Einladung von Harley Davidson und traf sich dort unter anderem mit Paul Teutul sr..
In den USA gibt es in Kooperation mit Wounded Warriors Project und Harley Davidson viele Benefiz Veranstaltungen, zugunsten von Veteranen. In Deutschland stehen wir noch in den Anfängen solcher Veranstaltungen, aber ein erster Schritt ist getan.

 

Wir bedanken uns für den Support und die guten Gespräche


Veteranen auf der Elbe

 

Vom 29. 07. - 31. 07. 16 waren 7 Veteranen mit dem Museumsschiff „Wilhelmine“ auf großer Fahrt. Vorausgegangen war ein vom Combat Veteran e.V. erstelltes Konzept, in Zusammenarbeit mit der Abteilung FU6 des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und finanziert durch die Soldaten-Veteranenstiftung des Bundeswehrverbandes. 

 

Nach dem Boarding am Freitagvormittag ging es mit dem nötigen Hochwasser aus dem Stader Hafen, Richtung Elbe. Die Schiffscrew forderte alle Veteranen an Bord auf mit anzufassen. Segel wurden gesetzt, das Steuer übernommen und die letzten Sachen unter Deck verstaut. Auf der Elbe nahm das Schiff Richtung Nordsee Fahrt auf und es wurden gemeinsam erste Manöver gefahren. Die Veteranen nutzen die Zeit an Bord um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Spaß zu haben.

In kürzester Zeit entstand unter der Crew und den Veteranen, ein besonderes Vertrauensverhältnis. Viele Gespräche untereinander zeugten von der Bereitschaft, sich an Bord auch mal von den alltäglichen Problemen zu lösen und einfach mal die "Seele baumeln zu lassen".

Es wurde zusammen auf engem Raum gemeinsam gegessen, geschlafen und gechillt. Wer mal seine Ruhe brauchte, konnte sich auch selbstverständlich zurückziehen und für sich sein. Am Sonntagmittag lief das Schiff wieder in den Stader Hafen ein wo unser Präsident es sich nicht nehmen ließ, alle persönlich zu begrüßen und ein umfangreiches Feedback einzuholen. Er sah in breitgrinsende aber auch erschöpfte Gesichter. Zurück an Land, schaukelte es einigen immer noch kräftig unter den Füßen. Bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee wurde durch alle Teilnehmer bestätigt, das die Tour ein voller Erfolg war und unbedingt wiederholt werden muss.

 "Alle Veteranen sollen einmal in diesen Genuss kommen dürfen".

"Das war das Beste was ich seit langem erleben durfte".

 

Fazit:

Alle Veteranen, ob traumatisiert oder nicht hat es gefallen, gut getan und motiviert, sich untereinander einzubringen, für einander einzustehen, zu helfen.

Wir möchten uns besonders bei der Soldaten und Veteranen Stiftung bedanken, die an unser Konzept geglaubt hat und die Reise finanzierte.

Wir planen für 2017, zwei weitere Touren dieser Art.


Autorenlesung "Die unsichtbaren Veteranen" in Elmshorn auf Einladung des Schulkommandeurs der Lw-Schule Appen

Am 19. Juli besuchte unser Vorsitzende Robert Sedlatzek-Müller die Autorenlesung
"Die unsichtbaren Veteranen" in Elmshorn auf Einladung, vom Schulkommandeur der Luftwaffenschule in Appen.
 Mitherausgeber des Buches Björn Schreiber lass aus mehreren Kapiteln des Buches vor und rundete die jeweiligen Beiträge durch eigene gemachte Erfahrungen ab.
So wurde dem Zuhörer deutlich, wie unterschiedlich oder aber auch gleich, die Erfahrungen im Einsatz sein können.
Die im Anschluss moderierte Diskussion von Nicolas Sölter (Stadtverbandsvorsitzender CDU Elmshorn) beantwortete die Fragen aus dem Publikum. Ein großes Unverständnis kam auf, als Björn Schreiber deutlich darauf hinwies, dass es immer noch kein Veteranenkonzept, wie im Koalitionsvertrag von 2013 gefordert, gibt.
Nicht einmal eine Erfassung aller Veteranen sei so möglich, schon gar nicht deren Versorgung, wenn sie dann als Zivilisten, unsichtbar und anonym hilflos sind.
Allen Teilnehmern war klar, hier muss sich so schnell wie möglich etwas ändern, denn es ist das gemachte, politische Versprechen!

 

Fazit des Veranstaltung:
Wenn WIR Veteranen uns der Gesellschaft zu erkennen geben, dann wird aus unsichtbar SICHTBAR.
Erst dann hat auch die deutsche Gesellschaft, die Möglichkeit zu erkennen, wenn wir geopolitische und wirtschaftliche Interessen, weltweit in den Einsätzen und Missionen vertreten.
Wir bedanken uns für die gelungene Veranstaltung, weiter so! Gemeinsam


Die Combat Veteran e.V. zu Besuch in Berlin

Am 13.06.16 hatte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages unseren Präsidenten Robert Sedlatzek-Müller und Vorstandsmitglied T. Meyer (wissenschaftlicher Berater des CV), zu sich nach Berlin eingeladen.
Hintergrund des Treffen waren die Erfahrungswerte im Umgang mit Einsatzversehrten Veteranen und deren Versorgung.
Beide Gäste konnten aus persönlicher Erfahrung, aber auch aus der Funktion der Lotsentätigkeit, auf noch vorhandene Misstände und deren Verbesserung berichten.
Im zweiten Teil des Gespräches stellte sich der Verein Combat Veteran vor. Hier konnte klar herausgestellt werden was uns besonders macht und das wir neben unserem Leitbild auch politische Forderungen haben.
Nach fast zwei Stunden Gespräch war allen Beteiligten klar, das wir um ein Veteranenkonzept nicht herum kommen, alleine schon aus Fürsorgegründen nicht.
Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf das nächste geplante Treffen.


Zu Gast bei Freunden

Auf Einladung des französischen Veteranen Verein OPEX, reiste eine Abordnung der Combat Veteran nach Verdun (Frankreich). Im Mittelpunkt des Treffens, stand das persönliche Kennenlernen beider Veteranen Vereine und der Austausch. Zum Beispiel über den Umgang der jeweiligen Gesellschaft mit ihren Veteranen.
In Fort Douaumont (Verdun) wurden wir von den OPEX-Veteranen, Abgeordnete des franz. Parlaments, der Bürgermeisterin, dem Chefredakteur der größten Veteranenzeitung Frankreichs und weiteren Vertretern herzlich empfangen. In einer feierlichen Zeremonie, am Denkmal des Fort Douaumont, bei der die französische und deutsche Nationalhymne gespielt wurde, gedachten wir den Toden, der Schlacht von Verdun, mit einem gemeinsamem Kranz. Beim anschließenden Empfang und Mittagessen, hatten wir die Gelegenheit mit Vertretern aus Politik und Presse zu sprechen und zum persönlichen Kennenlernen mit unseren französischen Kameraden. Am Nachmittag besuchten wir zusammen das Ossuaire de Douaumont und weitere geschichtsträchtige Orte.

Am frühen Abend verlegten wir gemeinsam in die Turnhalle, die für unsere Unterkunft hergerichtet war. Hier begann der kameradschaftliche Teil, bei einer Tasse Bier und viel Kaffee fanden sehr gute Gespräche statt. Wir haben von einander sehr viel gelernt. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Übersetzern Benoît und Christophe bedanken, auch für die hervorragende Arbeit bei der Vorbereitung dieses Treffens.

Am darauffolgenden Morgen waren wir zu einer feierlichen, öffentlichen Zeremonie eingeladen. In Frankreich ist es ganz selbstverständlich das einem französischen Veteran, öffentlich im Beisein des Bürgermeisters, Presse und Publikum ein Orden verliehen wird. Auch hier wurden wieder beide Nationalhymne gespielt, für uns ein Zeichen der Toleranz, Akzeptanz und gelebten Kameradschaft. Beide Präsidenten versprachen die Freundschaft zwischen unseren Vereinen weiter zu vertiefen und ein gemeinsames Treffen zu wiederholen. Wir möchten uns bei den Kameraden der OPEX für die Gastfreundschaft, das entgegengebrachte Vertrauen und die Geschenke herzlich bedanken!

Die Rede, die unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller öffentlich halten durfte:

"Ihr Opfer sind uns Mahnung Wir Gedenken heute der Gefallenen, einer Schlacht, die von niemanden gewonnen werden konnte. Das Andenken an jene, die hier vor 100 Jahren im Kampf den Tod fanden, soll uns eine Mahnung sein. Heute stehen wir brüderlich zusammen in den Einsätzen, als Kameraden im Kampf gegen den internationalen Terrorismus und setzen uns für Liberté (Freiheit), Égalité (Gleichheit) und Fraternité (Brüderlichkeit) ein."

 


Wir sind nun ein Verein

Am 28. Mai war es nun so weit.
Die erste offizielle Mitgliederversammlung der Combat-Veteran wurde dazu genutzt, mit 7 Mitgliedern den Verein Combat-Veteran zu gründen. Unser Anwalt aus Hamburg, Herr Christophers, hatte alles in Kürze vorbereitet gehabt. Vorangegangen waren 2 Treffen in seiner Kanzlei, um die Clubstruktur, in eine Vereinsstruktur zu spiegeln und alles für einen Verein vorzubereiten.
Der Vorstand wurde vorgeschlagen und in einer offener Wahl gewählt.
Sichtlich bewegt, aber auch erschöpft vom vorherigen Memorialrun, lies es sich unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller nicht nehmen, sich bei allen Anwesenden für das zahlreiche erscheinen und entgegenbrachte Vertrauen an den Vorstand, zu bedanken.
Der Vorstand besteht aus 5 Veteranen, die sich bereits in der Vergangenheit, aktiv mit dem Veteranenthema beschäfftig haben.
So wurde in allerletzte Minute, auch von den Zugführern ergänzt, die Vereinssatzung fertiggestellt.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Marco, der sich fast täglich damit beschäftigte und in engem Kontakt mit unserem Anwalt, alles perfekt vorbereit hatte.
Noch am selben Tag bekam unser Präsident die Einladung, demnächst auf politischer Bühne, über das fehlende Veteranenkonzept zu sprechen.


"Ein Veteran aus Afghanistan, in Potsdam, am Babelsberger Filmgymnasium"

Zitat: "so leise war es noch nie, während eines Vortrages ..."

Mehr Bilder und Infos findet Ihr auf der Webseite von Hannes. Vielen Dank Hannes das wir deine Bilder nutzen dürfen.

Link:http://hannes-lesch.de/robert-sedlatzek-mueller-ein-veteran-aus-afghanistan-am-babelsberger-filmgymnasium/


Die Combat-Veteran zu Gast beim 8. Memorialrun

Am 28. Mai 2016 nahmen viele Angehörige der Combat-Veteran beim 8. Memorialrun in Berlin Teil.
Die Recondo Vets haben zum wiederholten Male dieser Veranstaltung, die nötige Würde gegeben. Als Veranstalter des Memorialrun, hatten die Recondo Vets viele nationale Veteranen aber auch internationale Veteranen nach Berlin eingeladen. Gemeinsam gedachten wir der gefallenen Kameraden, aber auch der Kameraden, die zu Hause im Suizid einen einsamen Tod finden.
Am Ehrenmal der Bundeswehr wurden Kränze niedergelegt, 2 Reden gehalten, gesungen und gebetet.
Viele Besucher erwarteten und begleiteten die Veteranen, bei dieser sehr emotionalen Veranstaltung.
Die Veteranen und ihre Gäste trafen sich Abends noch zur "Vets for Vets" Veranstaltung am Café Hangar.
Dort wurden Gastgeschenke ausgetauscht, viele Gespräche geführt, gegessen und getrunken und gemeinsam, stündlich der Gefallenen gedacht.
Der Memorialrun ist die einzige Veranstaltung in Deutschland, an der die unterschiedlichen Veteranen-Club's und Veteranen-Vereine gemeinsam Gedenken.
Wir bedanken uns bei den Recondo Vets und freuen uns schon jetzt auf den Memorialrun 2017.
Ein besondere Dank gilt auch dem Combat-Veteran Zug Berlin, für den Auf- und Abbau des HQ-CV.


Wir gedachten dieses Wochenende beim 8. Memorialrun in Berlin, gemeinsam mit vielen anderen Kameraden/ Veteranen, der Gefallen!

Im Namen der Combat Veteran e.V., möchte ich mich bedanken, dass wir zum zweiten Mal als CV auch dieses Jahr wieder als Gäste am inzwischen 8. Memorialrun teilnehmen durften.
Es ist uns jedes Mal aufs Neue eine Ehre, an dieser einzigartigen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen.
Der Memorialrun und vor allem das würdevolle Gedenken, zusammen mit nationalen und internationalen Veteranen und Veteranenorganisationen aus ganz Europa machen ihn so besonders und einzigartig.
Es gibt Kraft und Hoffnung, zu sehen wie der Memorialrun von Jahr zu Jahr wächst und größer wird und damit auch das Gedenken an unsere gefallen Kameraden.
Besonders möchten wir uns bei allen bedanken, die etwas für unseren Kameraden Alexander gegeben haben. Es sind stolze 210 Euro! Zusammengekommen.
Innerhalb unseres Vereins läuft ebenfalls eine Sammelaktion. Beides zusammen werden wir seinen Angehörigen im Namen aller Veteranen übergeben.
Vielen Dank, dass wir als Gäste auch dieses Jahr wieder dabei sein durften.
Marco
Stellv. Combat Veteran (Germany) e.V.

 


"Selbstmord, Trauma, Armut: Viele Ex-Soldaten leiden lange nach der Rückkehr am Auslandseinsatz.

"Selbstmord, Trauma, Armut: Viele Ex-Soldaten leiden lange nach der Rückkehr am Auslandseinsatz.
Die zugesagte Fürsorge bleibt aus. Der Chef der Combat Veteranen erzählt vom Kampf um Gerechtigkeit."

Den ganzen Artikel findet ihr hier:
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... t-weg.html


In den Farben getrennt, in der Sache vereint!

Marcel Bohnert, einer der Herausgeber des Buches "Unsichtbarer Veteran" und Mitglied des Bund Deutscher Einsatzveteranen, hat sich in dieser Woche mit dem Präsidenten der Combat Veteran(en) und Buchautoren Robert Sedlatzek-Müller in Hamburg getroffen, um sich über den Stand der Veteranendebatte und aktuelle Entwicklungen in der Veteranenpolitik auszutauschen. Dabei stand das gemeinsame Ziel der weiteren Verbesserung der Situation von Einsatzrückkehrern im Mittelpunkt. Beiden wurde im Gespräch schnell klar, das die unterschiedlichen Veteranenorganisationen noch enger zusammen arbeiten müssen, um Politik und Gesellschaft, wachzurütteln.

Wir Combat Veteranen führen am morgigen Samstag unsere 1. Mitgliederversammlung und den Memorial Run gemeinsam mit den RecondoVets in Berlin durch. Zudem die Combat Veteranen auch offiziell den Bund Deutscher Einsatzveteranen eingeladen hatten.

http://www.recondo-vets.de/home.htm

https://www.facebook.com/DerUnsichtbareVeteran/


Die Combat Veteran zu Gast beim Lions-Club Hamburg-Blankenese

 Am 19.05.2016 war unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller als Referent zu Gast bei den Lions in Hamburg-Blankenese.
 Nach dem gemeinsamen Essen und einem guten Vorgespräch zu Tisch, begann unser Präsident mit seinem Vortrag zum Thema: "Veteran und dessen Bedeutung, in der deutschen Gesellschaft".
 Besonderheit daran war, die Mitglieder des Lions-Club wussten im Vorfeld nichts vom Thema. Lediglich der Präsident des Lions-Club Gerd Borstel, wusste von dem Inhalt des Vortrages.
 Robert begann seinen Vortrag damit: "Wissen Sie wie viele Veteranen in Hamburg von Hartz 4 leben oder obdachlos sind? Nein? Ich auch nicht, denn es gibt noch immer kein Veteranenkonzept das solche Fragen beantworten würde/könnte."

 Der sonst 50-60 minütige Vortrag dauerte am Ende 90 min. Alle Zuhörer, hörten interessiert und sichtlich emotional mitgenommen, den Worten Robert's zu.
 Gerd Borstel, "Man hätte eine Stecknadel auf den Boden fallen hören können...".
 Nach dem Vortrag wurden an den Referenten viel Fragen gestellt, insbesondere wurde nach Versorgung und Wertschätzung von Veteranen gefragt.
 Robert machte anhand seiner mitgebrachten Einsatzorden deutlich, das Medaillen immer zwei Seiten haben. Auf der BW EinsatzMedaille ist vorne der Bundesadler zu sehen, auf der Rückseite nichts. Robert Sedlatzek-Müller: "dieses Nichts, steht für meinen über 12 jährigen Kampf der Anerkennung der Wehrdienstbeschädigung und dem immer noch nicht vorhandenem Veteranenkonzept !"
 Im Anschluss gab es noch viele persönliche Gespräche mit Robert und allen war klar, es muss mehr für die Veteranen der Bundeswehr getan werden, politisch und gesellschaftlich.

 Ein besondere Dank an dieser Stelle an unser Mitglied Ralf Braun, der beim Auf und Abbau der Technik, und beantworten von Fragen unterstützte.


Militärische Einsätze und ihre Folgen für die Soldaten - ein Veteran erzählt



Erneut ein Veteran der Combat-Veteran (Germany) zu Besuch am Beruflichen Gymnasium in Burgdorf

"Guten Morgen, ich bin der Rudi“; nach dieser kurzen Vorstellung begann dieser den Zuhörern von dem Alltag und den Einsätzen der Bundeswehr zu erzählen. Hierbei berichtete er ebenso darüber, wie die Umsetzung eines politischen Mandates...."

Bild: Daniela Rosendahl/BBS Burgdorf

1. Arbeitstagung der Combat Veteran

Zur 1. Arbeitstagung der CV trafen sich 23 Mitglieder, zusammen mit dem Vorstand an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Wir möchten uns bedanken, für die uns dort zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. Nach einer kurzen Begrüßung wurde sich in lockerer Runde mit den Mitgliedern zu folgenenden Themen ausgetauscht:
 

 

 

 

 


- Memorialrun 2016
- Vereinsstruktur, auch mit Blick auf die Vereinsgründung
- Mitgliedertreffen 2017
- Ausrichtung für die Zukunft, Schwerpunkt war die Frage ob auch politisch oder nur "einfacher Veteranen Verein"
- Umgang mit anderen Verbänden und Organisationen
- Ein Leitbild für den CV

 Die eine Gruppe diskutierte über ganz unterschiedliche Punkte und dabei wurde darauf hingewiesen, dass bestimmte Informationen noch besser kommuniziert werden, vor allem außerhalb von Facebook. So wurde zum Beispiel ein regelmäßiger Newsletter angeregt, der wer möchte, per Mail erhalten soll. Für die Zugführer wurde die Schaffung einer eigenen Kommunikationsplattform gewünscht, auch mit Blick auf mehr Informationen rund um die CV. Auch das Thema Datenschutz wurde hitzig diskutiert und findet in der zukünftigen Vereinssatzung eine besondere Bedeutung. Die Mitglieder sollen zukünftig in Form von Arbeitsgruppen die Möglichkeit haben, an Themen mitzuarbeiten, zusammen mit dem Vorstand oder selbstständig. Die 2 Arbeitsgruppe entwarf das "Leitbild der Combat-Veteran" (zukünftig als e.V.), im Anschluss wurde der Entwurf allen Mitgliedern präsentiert. Gemeinsam wurde beschlossen, das die Ideen zum einheitlichen Leitbild der Combat-Veteranen (in Ausrichtung auf die Zukunft als Verein), allen Mitgliedern zur Diskussion bzw. Ergänzung präsentiert werden soll. Thomas und Robert werden die Punkte zusammenfassen. Sie werden danach allen Mitgliedern per Email zugesandt. Unter dem Motto "Ohne Mampf kein Kampf" wurde in die Räumlichkeiten des Freizeitbüros verlegt, zum gemeinsamen Mittagessen. Hier hatten die Mitglieder auch die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. Am Ende des Tages kamen alle zum Schluss, dass diese 1. Arbeitstagung nur ein Auftakt ist und unbedingt weitergeführt werden muss. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, die sich trotz weiter Anreise auf den Weg nach Hamburg zur Arbeitstagung gemacht haben. Auch für die gute, durchaus kritische und für uns als Führung, wichtige Kritik.


3. PTBS Kongress in Hamburg

Am 15.04.-16.04.16 fand der 3. PTBS Kongress in Hamburg statt.

 

Ausrichter dieser inzwischen renommierten Veranstaltung ist der Reservistenverband unter der Leitung von Oberstleutnant d.R. Schmidt und der wissenschaftlichen Leitung von Oberstarzt Dr. med. Höllmer.

 

Nach den Grußworten und der Einleitung in die Veranstaltung sprach der Hamburger Innensenator und der Polizeipräsident Hamburgs, zu den Gästen.
Der Vertreter des Wehrbeauftragten Herr Nißler, fand deutliche Worte in seinen Ausführungen.
Der Wehrbeauftragte und die Combat Veteranen sehen noch immer Versorgungslücken und Versorgungsbedarf für traumatisierte Veteranen.
 

Neben den versehrten Soldaten, müssen auch deren Angehörige mit in die Versorgung einbezogen werden.
Auffällig sei, das derzeit ein großes Aufkommen aus vergangenen SFOR und KFOR Einsätzen besteht. Er wies daraufhin, was noch in den nächsten Jahren an ISAF Traumatisierten auf "UNS" zukommen wird.
Auch das traumatisierte Soldaten und Veteranen durchschnittlich 3 Monate Wartezeit auf einen Therapieplatz innerhalb der Bundeswehr haben, sei mehr als unzureichend. Zivile Therapieplätze für versehrte Soldaten und Veteranen haben oft noch längere Wartezeiten.

Zusammengefasst ist die Versorgung von Einsatzverwundeten unbefriedigend. Auch deshalb gibt es im BMVg eine neue Arbeitsgruppe zum Thema Betreuung und Fürsorge von Einsatzgeschädigten.
Neben den vielen weiteren Organisationen die in einer Art "Speed Dating" sich den Gästen vorstellen konnten, wurden die Pausengespräche dazu genutzt, sich auszutauschen, zu vernetzten und neu kennenzulernen.
Unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller nutze die Gelegenheit, sich im Bezug auf das vermehrte Aufkommen sogenannter PTBS-Assistenzhunde, mit der Kommandeurin der Diensthundeschule auszutauschen.
Leider hatte unser Präsident aus organisatorischen Gründen nicht die Möglichkeit, am 2. Tag anwesend zu sein.
Er konnte aber abschließend zusammenfassend erklären, das dieser 3. PTBS Kongress schon jetzt ein voller Erfolg ist, besonders für die Betroffenen Kameraden, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

Fazit:
Das Netzwerk arbeitet!

Danke an den Reservistenverband für das Engagement und Ausrichtung der wichtigen Veranstaltung.


Das versprochene Veteranenkonzept lässt weiter auf sich warten!

Im Interview äußert sich der Präsident der Combat Veteran (Germany) kritisch zum geplanten Veteranenkonzept.
Denn bisher fehlt es an der dazu nötigen Definition, wie wird der Begriff Veteran zukünftig definiert?
Seit 2012 wurde uns Veteranen versprochen, dass das Veteranenthema mit Inhalt gefüllt wird.
Bis heute sind sich aber BMVg und führende Veteranenorganisationen nicht über die Definition des Veteranen einig.

Deshalb werden wir, die Combat Veteranen (Germany), wie schon im letzten Jahr, beim Memorialrun in Berlin auf uns aufmerksam machen und unseren im Einsatz gefallen Kameraden öffentlich Gedenken.

 

Das entsprechende Interview, findet ihr hier:
http://www.ndr.de/info/podcast2998.html

 


Die Combat Veteranen werden immer mehr

Immer mehr Veteranen finden den Weg zu uns Combat Veteranen. Dieser Zuspruch bestärkt uns in unserer Arbeit als Club. Es macht aber auch deutlich, dass es ein Interesse am Veteranenthema gibt. Wir werden weitermachen, gegenüber dem BMVg, das angekündigte Veteranenkonzept einzufordern. Ein Veteranenkonzept zu beschließen bedeutet, die Verantwortung gegenüber den inzwischen 380.000 Veteranen der Bundeswehr zu übernehmen. Wir möchten z.B. einen Veteranentag, der bundesweit deutlich macht wie viele und in welchen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten wir inzwischen vertreten sind.
Um den großen Zulauf und der Verantwortung gegenüber den Mitgliedern des Club Combat Veteran (Germany), werden wir in Kürze die juristische Struktur eines Vereins einnehmen.
Auf dem Bild ein kleiner Überblick, das die Combat Veteran inzwischen bundesweit vertreten sind.

Von Veteranen - Für Veteranen


Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Verwirklichung unserer Ziele

Die Combat Veteran (Germany) haben es sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt und Austausch mit ausländischen Veteranenverbänden aufzubauen und zu fördern.
Ganz besonders freuen wir uns über die Einladung der französischen Veteranen des Vétérans Opex anlässlich der Hundertjahrfeier der Schlacht von Verdun, im Juni. Geplant ist unteranderem der Besuch des „Ossuaire de Douaumont“ wo wir gemeinsam einen Kranz niederlegen und der Toten gedenken werden. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft beider Veteranen-Organisationen weiter zu vertiefen und mit Leben füllen zu können.


Tagung der Mannschaften im Landesverband Ost.

Tagung der Mannschaften im Landesverband Ost. Der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) hat eingeladen und über 70 Soldatinnen und Soldaten sind gekommen.
Unser Mitglied Johannes Clair trägt zu seinen Erfahrungen aus dem Afghanistan-Einsatz und den damit für ihn verbundenen Folgen vor.


Veteranenbesuch auf den Philippinen.

Für 4 Wochen besuchte ein Mitglied der Combat-Veteran (Germany) seine Familie auf den Philippinen. Patrick nutzte die Gelegenheit, für ein Treffen mit philippinischen Veteranen.
Die philippinischen Veteranen sind in nicht kämpfenden Einheiten als Reservisten aktiv. Sie veranstalten regelmäßig Weiterbildungen, um sich und andere aus- und weiterzubilden. Sie unterstützen in Katastrophenfällen ähnlich wie bei uns das THW, die anderen Rettungsorganisationen und die philippinische Armee. Es findet ein regelmäßiger Austauschen zwischen Veteranen und den jungen studierenden Reserveoffiziersanwärtern (ROTC-Reserve Officer Training Corps) statt, hierbei geben sie ihren Erfahrungsschatz aus den unterschiedlichen Einsätzen weiter. Bei großen Massenveranstaltungen, wie z.B. der Besuch des Papstes im vergangenen Jahr, unterstützen die Veteranen ebenfalls. Die Veteranen auf den Philippinen definieren sich wie folgt; Kameraden die entweder unter UN Mandat in Auslandsmissionen oder im Kampf gegen die islamistischen Aufständischen im Süden des Landes eingesetzt worden sind. Ganz selbstverständlich haben die philippinischen Veteranen einen ausgeprägten Nationalstolz, ein tadelloses soldatisches Selbstverständnis und leben Kameradschaft aus. Sie genießen trotz der zum größten Teil ärmlichen Bevölkerung, ein hohes Ansehen in der Öffentlichkeit. Das philippinische Veteranenkonzept ist stark an das Amerikanische angelehnt. Es gibt eine staatliche Veteranenbehörde, eine medizinische Grundversorgung für Veteranen und sie feiern einmal im Jahr ihren Veteranentag. Während des Treffen wurde viel Wissen über den unterschiedlichen Stand des Veteranen in der jeweiligen Gesellschaft ausgetauscht. Wir werden den Kontakt aufrecht halten und freuen uns über den Erfahrungsbericht von Patrick


Theaterproduktion „Kampfeinsatz“Aufgrund des großen Erfolges wird die Theaterproduktion „Kampfeinsatz“ in Hamburg wieder aufgeführt.

Das Theaterstück ist unter Mitwirkung der Combat Veteranen (Germany) und seiner Mitglieder entstanden.

Spieltermine, detaillierte Infos, Kritiken, einen Radiobeitrag, Hörbeispiele etc. finden Sie unter: http://www.kampfeinsatz.info

Besonders hervorheben möchten wird den Podcast vom NDR
http://kampfeinsatz.info/wp/wp-content/uploads/2015/11/NDR_Podcast.mp3?_=1

"Seit den Luftangriffen gegen serbische Stellungen im Kosovo 1999 kämpfen und sterben deutsche Männer und Frauen wieder in Kriegen: offiziell in Uniform der Bundeswehr und seit kurzem vermehrt auch als freiwillige Kämpfer in den asymmetrischen Kriegen im Nahen Osten und der Ukraine. Je nach religiöser Anschauung, ethnischer Zugehörigkeit oder einfach nur auf der postpubertären Suche nach dem „absoluten Kick“, erleben sie in rasender Geschwindigkeit den Zerfall aller moralischen und ethischen Standards einer modernen bürgerlichen Gesellschaft; konfrontiert mit Tod, Angst und permanenter Gewalt findet ein Prozess psychischer Verwandlung statt, der kein Individuum so zurückkehren lässt, wie es gegangen ist. Nicht wenige von ihnen leiden danach Zeit ihres Lebens unter dem, was Psychologen als „Posttraumatisches Belastungssyndrom“, kurz PTBS bezeichnen: das oft lebenslange Durchfluten des scheinbar wieder normalen Lebens durch die apokalyptischen Erlebnisse des Krieges. Die Theaterproduktion „Kampfeinsatz“ zeichnet auf der Grundlage von Interviews mit sogenannten Kriegsheimkehrern der Bundeswehr und Traumatherapeuten, sowie Zeitungsberichten und Dokumentationen über Menschen, die aus Deutschland kommend an Kriegshandlungen aktiv teilgenommen und Gewalt in unterschiedlicher Form erlebt und/oder ausgeübt haben, die Lebenswege verschiedener fiktiver Figuren nach."

(Bilder, Texte etc. mit freundlicher Genehmigung des Axensprung Theaters)


Die Charité Berlin sucht ehemalige Soldatinnen und Soldaten mit Auslandseinsatzerfahrung, Veteranen.

Um zukünftig konkretere und zielgruppenspezifische Interventions- und Präventionsmaßnahmen für eine verbesserte Versorgung von Veteranen entwickeln zu können, sucht die Charité ab Januar 2016 ehemalige Soldatinnen und Soldaten mit Auslandseinsatzerfahrung, die bereit sind an einem circa ein- bis zweistündigen Gesprächstermin teilzunehmen.



 

Weitere Infos findet ihr hier: https://veteranen-projekt.de/

 


Anwalt der Veteranen

Am vergangenen Freitag trafen sich Rechtsanwalt Arnd Steinmeyer und unser Präsident Robert in Hamburg.
Beide kennen sich schon sehr lange und durch Roberts Tätigkeit als Lotse bei der Bundeswehr, haben sie zudem eine fachliche Schnittstelle.
Rechtsanwalt Arnd Steinmeyer ist einer der wenigen juristischen Experten auf dem Gebiet des Wehrdienstbeschädingsverfahren/ Einsatzversorgungs- Verbesserungsgesetz.
Rechtsanwalt Steinmeyer vertritt bereits Veteranen der Combat-Veteran und sagte zu, auch künftig als Ansprechpartner bereit zu stehen.

Wir freuen uns auf eine weitere gemeinsame und gute Zusammenarbeit.


Der Präsident heute morgen im ZDF


Radio-Interview mit dem Präsidenten der Combat Veteran (Germany, zum Thema Syrieneinsatz und Veteranen


Weihnachtsaktion von „Wir helfen Veteranen“

Auch dieses Jahr war die Weihnachtsaktion von „Wir helfen Veteranen“ ein voller Erfolg. Allen Veteranen konnte ein kleiner persönlicher Weihnachtswunsch erfüllt werden und für die Veteranen, die am Existenzminimum leben, konnten zusätzlich noch mit Lebensmitteln und Lebensmittelgutscheinen eine Freude gemacht werden. Zudem haben alle Veteranen reichlich Weihnachtsschokolade hinzubekommen. Die ersten Pakete sind bereits bei den betroffenen Veteranen angekommen, die restlichen Pakete werden an die Veteranen, in dem kommenden Tagen verteilt. Ein Großteil der Pakete wurde durch die Mitglieder der Facebook-Gruppe „Wir helfen Veteranen“ gespendet. Wir haben über 200 Euro durch den Spendenaufruf im CV zusammen bekommen. Die gespendeten Rucksäcke, Taschen, Handschuhe, T-Shirts, Stiefel usw. werden auch an die betroffenen Veteranen gehen, der Rest wird innerhalb des CV verteilt. Die Weihnachtsauktion „Tasse“ von Markez wird nach dem Jahresabschluss unseres Kontos, in Absprache umgesetzt.

Wir möchten uns bei allen, die Zeit, Mühe und Geld in die Hand genommen haben recht herzlich bedanken. Für die betroffenen Veteranen und uns, ist diese Form der Hilfe, gelebte Kameradschaft!

Von Veteranen, für Veteranen


Der Präsident der Combat Veteran (Germany) zu Gast im ARD Morgenmagazin


Am Samstag dem 28.11.15 war unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller beim Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. in Rheine, zur Sicherheitspolitis

In seinen Vortrag ging es unter anderem um das Thema PTBS, aber auch darum, das es in Deutschland eine neue Einsatzveteranen- Generation gibt und welche Besonderheiten damit verbundenen sind.
Alle anwesenden Zuhörern ging der Vortrag sehr nahe.
Im Anschluss gab es zur Überraschung unseres Präsidenten, noch ein kurzes "Kampfgespräch" mit holländischen Veteranen.
Die Kontakte wurden ausgetauscht und gegenseitige Besuche abgesprochen.


Ausstellungseröffnung 60 Jahre Bundeswehr

Zur Ausstellungseröffnung im Militärhistorischem Museum in Dresden am 2. November 2015, waren unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller und sein Stellvertreter Marco Peschke persönlich eingeladen. Die über 300 geladenen Gäste aus Militär, Politik, Wirtschaft und Interessierten ließen sich die feierliche Eröffnung der Ausstellung "60 Jahre Bundeswehr" nicht entgehen. Neben den einleitenden Worten des Museumsdirektor Oberst Rogg und dem Inspekteurs der Streitkräftebasis Generalleutnant Martin Schelleis, gab es beim Empfang das ein und andere "kleine Kampfgespräch" für unsere Clubführung. Besonders deutlich konnte in den Gesprächen, die Sonderstellung der Einsatzveteranen und die damit verbundenen Erlebnissen hervorgehoben werden. Die Einsatzveteranen- Combat-Veteranen der Bundeswehr sind inzwischen auf über 380.000 Männer und Frauen herangewachsen. In den Gesprächen ging es oft darum,: "was macht man mit dieser Erfahrung", "wie geht man mit diesen Einsatzveteranen um?...". Fazit für uns, der Club hat Flagge gezeigt und konnte in vielen kleinen "Kampfgesprächen", punkten. Wir wünschen dem Museum weiterhin viel Erfolg und bedanken uns für den Ehrlichen und Offenen Umgang, auch mit schwierigen Themen im Bezug auf die Bundeswehr.


2. Bundestreffen der Combat Veteran Germany

Fast ein halbes Jahr haben wir uns darauf gefreut. Das 2. Bundestreffen der Combat Veteran Germany.
Am 25.09. war es dann endlich soweit. Wir trafen uns in Hasellünne im Emsland. Unter der Leitung von Ulli und Stefan rückte das Vorauskommando bereits am Donnerstag an, um unter widrigen Bedingungen den Kompaniegefechtsstand aufzubauen. Ein herzliches Dankeschön für Eure Mühen!
Nachdem am Freitag 20:00 die Hauptkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, wurde das Treffen offiziell eröffnet. Unser Präsident Robert-Sedlatzek-Müller hielt eine kleine Rede. Er zog kurz Bilanz was wir alles in so kurzer Zeit erreicht haben, wie schnell der Club gewachsen ist und welche Bereicherung jeder Einzelne für diese Gemeinschaft bedeutet. Er machte auch Aufmerksam darauf, warum wir alle hier sind. Um Kameradschaft zu leben, uns gegenseitig zu unterstützen und Derjenigen die nicht mehr unter uns sind zu gedenken. Die Eröffnungsrede wurde mit der Coin-Vergabe, die im üblichen CV-Stil übergeben wurde, beendet. Der Freitagabend klang bei leckerem Spanferkel, der ein oder anderen Tasse Bier und lockeren Gesprächen aus.
Am Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück, wurden in vielen persönlichen Gesprächen ganz unterschiedliche Themen besprochen. Wichtige Themen die jetzt ganz oben auf der Agenda stehen sind: Neuausrichtung des Club, Nachhaltigkeit geplanter Projekte, Mitgliederbefragung und natürlich wann das nächste Clubtreffen stattfindet. Am Nachmittag hatte das Org-Team für etwas spielerische Unterhaltung gesorgt. Der ausgerufene Coin-Check des Präsidenten ging ganz schön nach hinten los - zumindest für ihn!
Am Abend gab es dann das 2. Spanferkel, welches schon den ganzen Tag über am Feuer sich drehte. In geselliger Runde wurde am Lagerfeuer über Erlebnisse im Einsatz, den Club an sich, aber auch über ganz persönliche Dinge gesprochen. Am Sonntag viel so Manchem das Aufstehen schwer. Nichts desto trotz fanden sich Kameraden, die beim Abbau des Zeltlagers und beim Aufräumen halfen. Gegen Mittag traten die Letzten dann die Heimreise an.
Fazit: Das Treffen war sehr wichtig um sich auch endlich mal persönlich kennenzulernen. Einigen Kameraden wurde zu wenig inhaltliches, bezüglich der Clubarbeit angesprochen. Dazu Zitat des Präsidenten: „Ja das stimmt, wird beim 3. Bundestreffen wieder Schwerpunkt sein, denn nur so, kann sich der Club entwickeln“.
Unseren Weg und unsere Ziele schaffen wir nur zusammen. Denn diese Gemeinschaft, der Club der Combat Veteranen, macht uns stark.
Wir möchten uns bei den fast 50 Mitgliedern bedanken. Dafür das Sie sich die Mühe gemacht haben, teilweise quer durch die Bundesrepublik zu reisen, um an diesem 2. Bundestreffen der Combat-Veteranen teilzunehmen. Dafür Danke !


Militärhistorisches Museum der Bundeswehr


Die Combat Veteranen geben ein Abzeichen für die Clubmitglieder heraus, die im Einsatz verwundet worden sind

Wir überreichen das Abzeichen "Einsatzverwundet" an alle Mitglieder, die nachweislich eine nennenswerte körperliche und/oder seelische Schädigung im Einsatz erlitten haben.

Das rechteckige, textile Abzeichen ist bewußt schlicht, dennoch hochwertig gestickt, gehalten. Der schwarze Schriftzug "Einsatzverwundet" auf grünem Hintergrund wird von einem blutroten Rahmen, symbolisch für das erfahrene Leid, umrandet.
Wir möchten unseren einsatzverwundeten Mitgliedern damit etwas ermöglichen, was im alltäglichen Leben oft schwierig ist. Viele Versehrte sagen nicht, dass sie mit den Folgen einer Einsatzschädigung zu kämpfen haben. Auch wenn das damit verbundene Leid oftmals das Leben lang anhält, wird es verschwiegen, um sich nicht immer wieder aufs Neue erklären zu müssen, auf Unverständnis zu stoßen oder gar als Jammerlappen zu gelten.
Diese Hürde soll es unter uns Combat Veteranen nicht geben! Frei und mit dem Wissen der Akzeptanz unter uns Combat Veteranen, kann man durch dieses Erkennungsmerkmal leichter mit Kameraden auch über das erfahrene Leid ins Gespräch kommen. Ein schwieriges Thema für viele der einsatzverwundeten Soldaten. Information und Erfahrungsaustausch sind aber essentiell wichtig, besonders dann, wenn das Leben durch die Folgen der Einsatzverwundung in gefährliche Schieflage gerät. Durch diese Kommunikation können Lösungswege gefunden werden. Wer versucht hat über behördliche Stellen, wie beispielsweise das BMVg, Kontakt zu anderen betroffenen Soldaten zu bekommen, wird mit Verweis auf den Datenschutz, an eine Grenze gestoßen sein. Aus diesem Wissen heraus, wollen wir als Combat Veteranen unseren Mitgliedern ermöglichen, über solche Hindernisse hinweg Unterstützung und Kameradschaft zu erfahren.

Wer von uns Combat Veteranen im Einsatz eine Verwundung - also eine körperliche und/oder seelische Schädigung - erlitten hat und daher berechtigt ist, unser
"Einsatzverwundet" Abzeichen zu tragen, kann uns mit dem entsprechendem Nachweis (anerkannte Wehrdienstbeschädigung) darüber informieren. Wir überprüfen die Angaben und senden euch, wenn wir eure Einsatzschädigung nachvollziehen können, das Abzeichen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen,
Euer Präsi, Robert Sedlatzek-Müller

2014 haben sich 29 Veteranen (aktive) das Leben genommen.

Die wirkliche Zahl der Suizide bei Veteranen der Bundeswehr, bleibt im Dunkeln!
Es gibt bis heute keine Erfassung von Veteranen.
Die Erfassung und Dokumentation ist eine der zentralen Forderungen der Combat Veteran (Germany) an Politik und Bundeswehr (Veteranenkonzept).

Die Bundeswehr sagt nur entlassene Einsatzsoldaten sind Veteranen.
Wir sagen, auch aktive Soldaten die im Einsatz waren, sind Veteranen!
Das sagen/ fordern wir aus Versorgungstechnischen Gründen.


Die Combat Veteran im Interview, mit Radio Andernach.Hör mal rein ..."Von Veteranen, für Veteranen"

Ein Veteran spricht Klartext


„Aufklärungsarbeit vor Ort an der Quelle.“

Der Präsident der Combat Veteran (Germany) hielt heute zum zweiten Mal einen Vortrag vor zukünftigen Verwaltungsfachwirten der Bundeswehr zum Thema WDB-Verfahren. Es ist sehr wichtig die zukünftigen Bearbeiter unserer WDB-Verfahren für dieses Thema und Uns zu sensibilisieren. Nur so erreicht man ein besseres Verständnis für die Anliegen der betroffenen Soldaten und Veteranen. Weitere Termine ist bereits in Planung.


3. Veteranentreff Heidekreis

Am 7.8.2015 war es wieder soweit. 17 Veteranen und ihre Angehörigen trafen sich unweit der A7 auf dem Campingplatz Böhmeschlucht nähe Walsrode.
Michael als Zugführer des Veteranentreff Heidekreis hat die Organisation perfekt umgesetzt. Die Location war für das Treffen perfekt abgestimmt und lockte mit Spareribs der "Extraklasse" all you can eat für knapp 10 € pro Person, sowie der kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeit in ausgebauten Bauwagen. Nachdem der Präsi ein paar kurze Sätze an die Veteranen richtete, wurde zusammen gegessen und viel gesprochen. Die Combat-Veteranen hatten eigens einen Raum für sich und so konnte offen und über alles geredet werden. Thema waren, "Wie helfen wir untereinander", "Wie sieht die Zukunft der Combat Veteranen aus", und es wurde natürlich auch über die ganz unterschiedlichen Einsätze gesprochen. Ein Kamerad hatte sogar Kontingentzeitschriften und Bücher mitgebracht.
Unser Präsi nahm auch die ein oder andere konstruktive Kritik mit und versprach, sich mit Marco (Stellv.) darüber auszutauschen.
Fazit des Veteranentreff, alle hatten Spaß, alle wurden satt und alle wollen wieder dabei sein, wenn es wieder heißt, "4. Veteranentreff HK".


Die Combat Veteran (Germany) haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Grundgedanken der Kameradschaft, innerhalb des Clubs und darüber hinaus zu leben.

Die meisten Veteranen der Bundeswehr kommen gesund aus ihren Einsätzen nach Hause. Viele jedoch finden sich nach ihrem Einsatz nicht mehr zurecht und "kämpfen" dann an unterschiedlichen Stellen unserer Gesellschaft, ums nackte Überleben. Gerade die schwer traumatisierten Soldaten die sich häufig in die Isolation zurückziehen, haben es besonders schwer.
Immer wieder erreichen uns auch, dramatische Hilfegesuche, die dann an eines unserer Mitglieder (Lotse der Bundeswehr) weitergegeben werden.


Veteranen im Gymnasium zu Besuch

Am 10.7.2015 war es wieder so weit.
Unser Präsi Robert Sedlatzek-Müller war mit Rüdiger zum 2. mal Gast bei den Berufsbildende Schulen (Berufliches Gymnasium) in Burgdorf.
Beide machten sich trotz Wind und Regen mit ihren Motorrädern auf den weiten Weg, um den Schüler ehrlich und unverblümt, aus ihren Einsätzen zu berichten. Robert begann den Vortrag mit einem 45 minütigen PowerPoint Vortrag mit vielen Bildern und stand im Anschluss für die Fragen der Schüler zur Verfügung.


Rüdiger erklärte die mitgebrachten Utensilien aus dem Einsatz, wie z.B. Kleidung, Helm, Orden, ID-Card, EPA usw.
Höhepunkt der Veranstaltung war die gemeinsame Vereinbarung einer Patenschaft zwischen den Combat-Veteranen (Germany) und der Berufsbildenden Schule. Zukünftig verpflichten sich die Combat Veteranen Germany regelmäßig (2-3x im Jahr) an der Schule vorzutragen, während die Schule, den Kranz der Combat Veteranen Germany, für den Memorialrun bezahlt. Zudem werden am Memorial in Berlin, 2 Schüler der Schule teilnehmen. Ein weiteres Highlight war die Information, das eine Physiotherapiepraxis aus Burgdorf, einen Flyer in der Praxis ausgelegt haben und die Patienten bereits jetzt schon 90€ in die "Clubkasse" eingezahlt haben. Das Geld soll für die Weihnachtsaktion "Veteranen in Not" eingesetzt werden.

Wir die Combat Veteranen Germany sagen Danke und freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Zukunft !


Auftakt zu einen arbeitsreichen Wochenende

Im Norden

Denn Anfang macht der Norden wo uns Ralf auf dem Rendsburger Herbst 2015 vertritt und bereits erste
gute Gespräche mit Mp Dr.T.Albig hatte.
Morgen gehts dann mit Robert und Marco weiter in Berlin im BMVg.


Im BMVg

Heute ging es für uns im BMVg weiter.
Mit sehr vielen guten Gesprächen unter anderem mit dem neuen PTBS-Beauftragten Generalarzt Dr. Mattiesen, ein Interview für Radio Andernach und kleinem Mitgliedertreffen.



Memorialrun 2015 und Podiumsdiskussion des BDV

Am Wochenende waren Mitglieder der Combat-Veteranen in Berlin zu Gast.
Am Freitag luden der Bundeswehrverband und der Bund Deutscher Veteranen zur Podiumsdiskussion.
Thema war: "Braucht Deutschland Veteranen!?". Es wurde ausgiebig darüber diskutiert, wer überhaupt Veteran der Bundeswehr ist, und welche Bedeutung solch eine Definition hätte. Wir stellten fest, dass immer noch über dieses Thema diskutiert wird, obwohl 2013 schon im Koalitionsvertrag der CDU/CSU und der SPD der Begriff Veteran benutzt wurde. "Die Verantwortung für unsere Veteranen wollen wir gemeinsam tragen. Dies gilt auch bei der Fürsorge für Verwundete und Versehrte, und für die würdige Gestaltung der Erinnerung an unsere Gefallenen." Selbst im Zentralerlass des Generalinspekteurs zum Thema Betreuungsbüro / Freizeitbüro wird der Begriff Veteran benutzt und definiert. Die Podiumsdiskussion endete mit den Worten unseres Präsidenten: "Hört auf zu diskutieren und tut endlich etwas; wir brauchen ein Veteranenkonzept, welches endlich auf den Weg gebracht werden muss".

 

Gegen Abend trafen sich die angereisten Mitglieder der Combat Veteranen auf dem Gelände des "Cafe´ zum Hangar". Dort wurden Sie vom Gastgeber, den "Recondo Vets", herzlich begrüßt.
Viele internationale Veteranen, sowie deutsche Veteranen-Motorrad Clubs waren angereist und man begann sich untereinander kennenzulernen und ließ alte Freundschaften wieder aufzuleben.
In einer feierlichen Zeremonie wurden Willkommensgeschenke ausgetauscht. Unser Geschenk wurde von Daniel gezaubert. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür.

Die Combat-Veteranen nutzten den Abend auch gleich, um drei neuen Mitgliedern ihre Coins zu verleihen.
Der Samstag begann für uns offiziell 10:30 Uhr mit den Vorbereitungen auf den Memorialrun.
Wir verlegten in kleinen Marschkolonnen zum Ausgangsort, dem Platz der Luftbrücke in Tempelhof, wo ab 12:00 Uhr der Memorialrun startete.

 

Dort angekommen, wurde die Einteilung vorgenommen. Alle Präsis fuhren vorne, der Rest der Clubs geordnet dahinter. Echo Foxtrott übernahm kurzer Hand die Gruppenführung der Combat-Veteranen mit insgesamt 6 Motorrädern.
Die Marschstrecke führte durch Berlin Mitte und endete direkt am Bendlerblock, BMVg. Marschleistung der 140 Motorräder, ca. 25 km.
Auf der Fahrt zum Ehrenmal ging es in langsamer Fahrt und mit Polizeieskorte an vielen Schaulustigen vorbei, die den Fahrern zujubelten oder Fotos mit ihren Handys machten. Gänsehautfeeling war angesagt.

Am Bendlerblock gedachten wir sehr würdevoll unserer gefallenen Kameraden. Die Dudelsackspieler der Black Kilts Berlin Pipes & Drums, gaben der Zeremonie den emotionalen Drive, der viele Veteranen sofort ergriff.
Muerte (Präsi d. Recondos) und Robert Sedlatzek-Müller hielten jeweils eine Rede, die allen Beteiligten die Besonderheit des Memorialrun vor Augen führte. Nach der Kranzniederlegung und dem gemeinsamen Abschlussfoto, ging es mit den Motorrädern zurück zum Ausgangspunkt Tempelhof. Von dort wurde, wieder in kleinen Marschpaketen, zurück zum Cafe´ Hangar verlegt. Am Cafe´ wartete die Fußabteilung der Combat-Veteran auf die Biker, um dann gemeinsam die Abendveranstaltung beginnen zu lassen.
Eine alte Tradition der Recondos ist es, stündlich eine Glocke auf dem Gelände zu läuten. Dies ist für alle Veteranen das Zeichen, sich für einen Moment, mit einem Getränk "bewaffnet" zu versammeln, um der gefallenen Kameraden zu Gedenken.
Das waren, wie schon in den vergangenen Jahren, für alle ganz besondere Momente. Die Veteranen machten einander Mut, nahmen sich in die Arme, trösteten sich gegenseitig und waren für einen Moment still.
Es wurden an diesem langen Abend viele Pläne geschmiedet, Freundschaften geschlossen, gegenseitige Einladungen ausgesprochen und gemeinsam gegessen und getrunken. Christophe von den Combat-Veteranen verteilte noch die Clubfahnen und lies zu später Stunde noch seinen Coin fallen ...
Uns wurde zugetragen, es wurde nicht allzu teuer. Am Sonntag trafen sich alle Veteranen zum gemeinsamen Frühstück, um dann zeitnah in alle Himmelsrichtungen nach Hause aufzubrechen.
Alle Veteranen waren sich einig, nächstes Jahr sind wir wieder dabei! Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern, die durch ihr Engagement, die Präsenz der Combat-Veteran (Germany) beim Memorialrun 2015 zum Erfolg machten.
Danke an StoPi, Christophe, Marco und auch an Silberrücken, der knapp 1200 km Fahrt auf sich genommen hat

 


Veteranen zu Besuch in der Schule.

Am 12. Mai 2015 wurde unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller, in Begleitung eines weiteren Veteranen der Combat-Veteran, nach Burgdorf zur BBS eingeladen.
Dort wurden die beiden Veteranen von fast 100 Schülern und Lehrern der Schule gespannt begrüßt.
Nach einer kurzen Vorstellung begann Robert den Zuhörern von den derzeitigen Einsätzen der Bundeswehr, zu erzählen. Auch berichtete er darüber, was es zu einer Abstimmungen im Bundestag braucht, wie die Umsetzung eines Mandates praktisch aussieht und, das die Bundeswehr als Parlamentsarmee stets von der Gesellschaft, in die ganz unterschiedlichen Einsätze geschickt wird.
Highlight des knapp 60 minütigen Vortrages waren die ganz persönlichen Schilderungen seiner Erlebnisse aus dem KFOR Einsatz 99' und seinen ISAF Einsätzen 2002 und 2005.
Anhand vieler Bilder und mitgebrachten Einsatzuntensilien (Orden, Bristolweste usw.) war der Vortrag sehr lebendig und authentisch.

Im Anschluss stellten die Schüler und Lehrer viele, auch kritische, Fragen an unsere beiden Veteranen.
Fazit: Der Vortrag soll noch in diesem Jahr ein 2. mal in Burgdorf wiederholt werden ! Der mitgereiste Veteran wird in seiner Region den Kontakt zu einer Schule suchen, um dort vorzutragen.
Die Schüler haben beschlossen die Clubdose der Combat-Veteranen aufzufüllen. Die Schulleitung hat spontan über eine Art Patenschaft mit den Combat-Veteranen (Germany) nachgedacht.
Ein toller Erfolg !

1. Bundestreffen der Combat-Veteranen (Germany) in Göttingen am 18.+ 19.4.2015

Bereits am 17.4.15 ist das Vorauskommando mit unserem Präsi in Göttingen eingetroffen und hat den Kompaniegefechtsstand aufgebaut.
Die Hotelleitung signalisierte dahingehend Unterstützung, uns den Verfügungsraum kostenfrei inklusive dem Beamer zur Verfügung zu stellen.
Am Samstag den 18.4.15 traf das Hauptkontingent aus der gesamten Bundesrepublik so pünktlich ein, das noch um 19:00 mit der offiziellen Veranstaltung begonnen werden konnte. Unser Präsi (Robert) hatte, zusammen mit dem Spieß (Marco), alles rechtzeitig aufgebaut und vorbereitet.
Zu Beginn gab es einen 30 min Vortrag zur Gliederung, Struktur, Ziele, und bisher erreichtem.
Der Spieß gab dann noch den Stand der Clubkasse bekannt und jeder konnte sich im Anschluss ein persönliches Bild von der Kontoführung machen.
Stellv. Kompanietrupp Thomas organisierte in Perfektion die Verpflegungszufuhr in Form von über 25 Pizzen. Auch die Kinder und ausländischen Gäste (kroatischer Veteran + Dolmetscher) sowie 2 Hunde wurden mitverpflegt.
Im Anschluss überreichten Präsi und Spieß, nach der "Combat-Veteranen Manier", den Club-Coin an die Mitglieder. Für alle Beteiligten war dies sehr emotional.
Highlight an diesem Abend war dann die Versteigerung eines originalen Stein aus dem Ehrenhain Kunduz.
Alleine die Versteigerung brachte über 800,-€ in die Clubkasse.
An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Dank !!!
Nach der Verpflegungseinnahme war die Runde eröffnet und es wurden viele Gespräche geführt.
Es wurde viel gelacht, Pläne geschmiedet und für einen Veteranen, der finanziell Hilfe braucht, sein Biwakplatz, in Form einer spontanen Sammelaktion, finanziert.
Am Ende waren wir uns alle einig, diese Gemeinschaft ist etwas ganz besonderes und spürbar.
Die letzten Teilnehmer erreichten dann gegen 5:00 ihre Unterkunft, wurden dann aber bereits um 8:30 vom Chef mit ausgeliehenen Generalschlüssel persönlich geweckt. Verschlafen gibt es bei uns nicht.
Ab 10:00 verabschiedeten sich alle voneinander und traten ihre Heimreise an.
Fazit; es hat allen gefallen und es wird noch in diesem Jahr ein 2. Bundestreffen der Combat-Veteranen (Germany) geben.