3. PTBS Kongress in Hamburg

Am 15.04.-16.04.16 fand der 3. PTBS Kongress in Hamburg statt.

 

Ausrichter dieser inzwischen renommierten Veranstaltung ist der Reservistenverband unter der Leitung von Oberstleutnant d.R. Schmidt und der wissenschaftlichen Leitung von Oberstarzt Dr. med. Höllmer.

 

Nach den Grußworten und der Einleitung in die Veranstaltung sprach der Hamburger Innensenator und der Polizeipräsident Hamburgs, zu den Gästen.
Der Vertreter des Wehrbeauftragten Herr Nißler, fand deutliche Worte in seinen Ausführungen.
Der Wehrbeauftragte und die Combat Veteranen sehen noch immer Versorgungslücken und Versorgungsbedarf für traumatisierte Veteranen.
 

Neben den versehrten Soldaten, müssen auch deren Angehörige mit in die Versorgung einbezogen werden.
Auffällig sei, das derzeit ein großes Aufkommen aus vergangenen SFOR und KFOR Einsätzen besteht. Er wies daraufhin, was noch in den nächsten Jahren an ISAF Traumatisierten auf "UNS" zukommen wird.
Auch das traumatisierte Soldaten und Veteranen durchschnittlich 3 Monate Wartezeit auf einen Therapieplatz innerhalb der Bundeswehr haben, sei mehr als unzureichend. Zivile Therapieplätze für versehrte Soldaten und Veteranen haben oft noch längere Wartezeiten.

Zusammengefasst ist die Versorgung von Einsatzverwundeten unbefriedigend. Auch deshalb gibt es im BMVg eine neue Arbeitsgruppe zum Thema Betreuung und Fürsorge von Einsatzgeschädigten.
Neben den vielen weiteren Organisationen die in einer Art "Speed Dating" sich den Gästen vorstellen konnten, wurden die Pausengespräche dazu genutzt, sich auszutauschen, zu vernetzten und neu kennenzulernen.
Unser Präsident Robert Sedlatzek-Müller nutze die Gelegenheit, sich im Bezug auf das vermehrte Aufkommen sogenannter PTBS-Assistenzhunde, mit der Kommandeurin der Diensthundeschule auszutauschen.
Leider hatte unser Präsident aus organisatorischen Gründen nicht die Möglichkeit, am 2. Tag anwesend zu sein.
Er konnte aber abschließend zusammenfassend erklären, das dieser 3. PTBS Kongress schon jetzt ein voller Erfolg ist, besonders für die Betroffenen Kameraden, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

Fazit:
Das Netzwerk arbeitet!

Danke an den Reservistenverband für das Engagement und Ausrichtung der wichtigen Veranstaltung.